SAT KRIYA: Der Energieboost aus dem KUNDALINI Yoga

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Es gibt sie, diese Tage, an denen du dich am Morgen nicht ganz rund, wach, ausgeschlafen, bereit fühlst.. Kennst du das?

Ich habe eine tolle Übung aus dem Kundalini Yoga für dich und stelle dir gleich auch noch eine andere Übung vor, die ich zur Zeit wieder täglich praktiziere.

SAT KRIYA zählt zu den kraftvollsten Kundalini- Übungen, denn sie wirkt auf allen Ebenen.

Sat Kriya, das heißt, ich verbinde den Einatem mit dem Laut SAT und den Ausatem mit dem Laut NAM. SAT heißt »Wahrheit«, NAM heißt, »ich bin identisch mit« oder »mein Name ist«. Das bedeutet, dass mich jedes Einatmen und jedes Ausatmen immer wieder zu meiner Wahrheit führt. Und im Kundalini wirken die Übungen schnell. Du spürst sofort eine Wirkung, eine Veränderung. Der Energiefluß deines Körpers wird angeregt und du fühlst dich danach sofort energiereicher & kraftvoller.

„Keep it up“: Bleibe dran: Wenn du schon Kundalini Yogaklassen besucht hast, dann kennst du sicher diesen Satz 🙂 Und manches Mal hast du auch sicherlich schon gedacht :“Wie?“ 🙂 Und ja, dann gehst du weiter, auch wenn du das Gefühl hast, deine Arme fallen gleich nach hinten über und liegen dann einfach ohne dich am Boden..

Diese Übungen haben großes Transformationspotential, so auch SAT KRIYA.

Sei gut zu dir und beginne klein: Fange an mit 3 Minuten, nach einer Zeit kannst du dich steigern auf 5,7,11, 22 bis zu 31 Minuten. 

So praktizierst du SAT KRIYA:

  1. Knie dich aufrecht hin, du sitzt auf deinen Fersen. Hier kannst du dir natürlich eine Decke unter die Knie legen oder auch zwischen deinen Fersen und deinem Gesäß.
  2. Hebe die Arme mit gefalteten Händen über den Kopf,  die beiden Zeigefinger nach oben gestreckt: man sagt, Frauen legen den linken Daumen über den rechten, Männer umgekehrt. Wichtig hier: Schultern entspannen, Schulterblätter nach hinten unten sinken lassen.
  3. Rezitiere SAT NAM. Bei SAT wird mit der Einatmung der Bauchnabel kraftvoll nach innen gezogen (schöner Effekt, du massierst hierbei deinen inneren Organe), bei NAM lässt du mit der Ausatmung wieder los, ganz in deinem Atemfluß.
  4. Am Schluss atme ein, halte den Atem und spanne deine Wurzelschleuse an.
  5. Lasse die Energie vom Nabel aus in den gesamten Körper strahlen.
  6. Danach ausatmen und entspannen. Spüre nach.

Als zweite Übung für heute stelle ich dir die FROSCHHALTUNG aus dem Kundalini Yoga vor.

Diese Übung wirkt hervorragend auf dein Herz- Kreislauf- System und spricht dein 2. Chakra an, deine Kreativität, deine Schöpferkraft.

So praktizierst du die Froschhaltung:

  1. Stelle dich aufrecht hin, die Fußhaltung: Charlie Chaplin Füße, heißt, V- förmig geöffnet, die Fersen berühren sich. 
  2. Aus dieser Stellung gehe in die Hocke, die Fersen bleiben vom Boden gelöst.
  3. Einatmen, Beine strecken, Fingerspitzen oder Handflächen am Boden, Kopf in Richtung deiner Knie, auch hier bleiben die Fersen abgehoben vom Boden und berühren sich.
  4. Mit ganz tiefen Atemzügen wiederhole die Übung 26 Mal, auch das kannst du mit der Zeit auf 54 Mal steigern.
  5. Zum Abschluss atme tief in die Rückseite deiner Beine ein und mit der Ausatmung entspannt auf deine Fersen kommen und nachspüren.

Und wenn es täglich nur für eine dieser beiden Übungen reicht, so ist es doch eine ganz wundervolle Praxis. KEEP IT UP!

Probier es aus und bleibe dran 🙂

Wenn ihr mehr über Kundalini Yoga wissen möchtet, kann ich euch das Buch von Guru Jagat „Unbesiegbar leben“ empfehlen, mich hat es sehr inspiriert.

Namaste & Sat nam.

Danke für dein Sein.

Deine Bille

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