Das Yoga Sutra und die Verbindung zu deiner Yogapraxis

Geschrieben wurde das Yoga Sutra in der Zeit 400 bis 200 v. Christus in 195 Versen (Sutren). Für mich beschreibt es, für die heutige Zeit gesehen, einen stetigen Weg, Yogaweg, an dem du dran bleibst, ganz offen für deine Erkenntnisse.

Im Yoga Sutra gehst du den Weg der Erfahrung, durch handeln.

Z.B. in der Meditation: Zu erfahren, was die Stille für dich bedeutet.

Yoga ist der Zustand, in der die Bewegung in eine dynamische Stille übergeht.

Es ist ein Zustand, in der ich ein ruhiger Betrachter sein & bleiben kann.

Still & zeitgleich wach. Bereit für alles, was ist. Nicht geleitet von Impulsen von aussen. Hierbei ist der Atem der Spiegel deines Geistes: mit Atemübungen kannst du deinen Geist beruhigen.

Yoga ist eine Verbindung, aber auch eine Trennung: Sich abzutrennen von zwanghaftem Denken hin zur Freiheit: die Verbindung zu dir, alles in dir zu entdecken, frei von äußeren Einflüssen.

Das Yoga Sutra ist eingeteilt in 4 Kapitel:

1.Der Zustand: Samadhi: Patanjali beschreibt hier, welche Hindernisse es gibt, den Geist still werden zu lassen & wie du Klarheit finden kannst.

2. Der Weg: Sadhana: Durch Disziplin, Selbstreflexion & Hingabe begibst du dich auf den Yogapfad.

3. Was du erreichst durch die Praxis: Vibhutipada: Du beginnst den Weg mit der Klärung deines Geistes: beginnend mit der Meditation.

4. Freiheit/ Selbstständigkeit. Kaivalyapada: Patanjali beschreibt hier, wie der Zustand völliger Freiheit aussieht. Frei von äußeren Einflüssen.

Es gibt den 8 gliedrigen Pfad, der sozusagen gemeistert werden muß:

  1. Yama: Selbstkontrolle & Haltung gegenüber der Umwelt/ Umgebung
  2. Niyama: persönliche Disziplin
  3. Asanas: Körperübungen
  4. Pranayama: Atemübungen,
  5. Pratyahara: Das zurück-, nach innenziehen der Sinne
  6. Dharana: Konzentration
  7. Dhyana: Meditation, Andacht, Nachdenken, Reflektion
  8. Samadhi: Versenkung: die vollkommene Erkenntnis, gelöst vom Gegenstand. Deine persönliche, innere Freiheit.

Ich freue mich auf einen Dezember mit viel Meditation und Asanas, die fest und leicht zugleich sind oder es werden können:  Sthira sukha asanam. (2.46-48)

Im wundervollen Cityoga geht es im Dezember um Meditation.

Welche Erfahrungen hast du mit Meditationen? Ich freue mich auf einen Kommentar von dir zu diesem Thema.

Schön, dass du hier bist.

Namaste.

Deine Bille

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